Hat mich gefreut
Seit zwei Tagen nun am Taumeln, zwischen all den Menschen, wie schön, Sie endlich kennen zu lernen, Treuhänder und Juristen mit Häppchen in den Händen, Künstlerinnen in sehr bunter Kleidung. Die Grossen im Geschäft, und um die ich mich mehr bemühe, als es mein Selbstbild eigentlich zulässt, noch ein Glas Wein? Ich drehe mich dann hin und her, er ist leider in einem Meeting, darf er zurückrufen? Und ich möchte rufen: Ihr Gartenzwerge! Aber wer bin ich dann, Gartenzwerge mit Wein zu versorgen? Und ich drehe mich vom einen zur anderen, beängstigt bis begeistert, bis ich endlich vor demjenigen stehe, vor dem ich still stehen will, aber tut mir leid, innen drin dreht es einfach weiter.
sarin1a - 12. Nov, 02:03

Wunderbar beschrieben
Und ploetzlich merkt man, dass sich neben scheinbar abgrundtiefen Unterschiede doch eigentlich auch Gemeinsamkeiten zeigen: die Wichtigkeit der Nichtigkeiten.
Danke, aber
Ich finde uebrigens, dass auch persoenlicher Respekt durchaus berechtigt ist, sind ja alles auch nur Menschen, die vielleicht nur nicht ueber ihre eigene Welt hinaussehen. Respekt aber vor dem Mensch, nicht der Funktion oder dem Titel.
Ausdeutschen
Frau Schneider