Bändiger
Die S12, sie ist ja ein Ungetüm. Man merkt das, wenn man im hintersten Wagen gesessen hat und nicht zu den Bussen muss, sondern zur vordersten Unterführung. Man kämpft sich durch all die Menschen, diese Pendlermasse, die da raus will. Man läuft am Zug entlang und staunt über diese Grösse, die man der Gewöhnung wegen oft übersieht, oder aus Ärger über die Enge, über die Unmasse eben. Dann kommt man irgendwann unter der Überdachung vor, in die Abendhelle und auch die Menge lichtet sich, bis man alleine der Lok entlang läuft. Und dann steigt da ein kleiner, schmächtiger Mann aus der Führerkabine und sagt: "Grüezi."
sarin1a - 2. Aug, 23:10
claudiome - 15. Sep, 10:53
Ganz im Gegensatz zu: «Es ist eine Schmalspurbahn, die man nach längerem Herumstehen in windiger und wenig reizvoller Gegend besteigt, und in dem Augenblick, wo die kleine, aber offenbar ungewöhnlich zugkräftige Maschine sich in Bewegung setzt, beginnt der eigentlich abenteuerliche Teil der Fahrt, ein jäher und zäher Aufstieg, der nicht enden zu wollen scheint.»

Tschudligung
Und ja: härzig, de Lokibändiger ;-).
Ja aber
Ein schwieriger Balanceakt, finde ich.
out-masculine the man
aber es wäre doch, folgt man dem Artikel auf Salon, das Schweinchenrosa eher der Versuch, doch noch etwas feminin sich zu präsentieren und nicht nur immer den tough guy (übrigens schon 2004) rauszuhängen (was sie gleichwohl tun muss, da "the first woman absolutely has to out-masculine the man.")
Schön:
Das glaub ich ja eben auch, dass das rosa Deux-Pièce gewissermassen eine image-technische Notwendigkeit ist. Fraglich, ob dadurch das Thematisieren desselben in einer öffentlichen Debatte gerechtfertigt ist.