Alles oder nichts

Wieder mal was gelernt

Wenn man sich also im strömenden Regen einen Film anschaut, sich langsam eine Pfütze auf dem Schoss bildet, das Wasser die Schuhe füllt und durch die Halsöffnung des frischhaltefolienhaften Regenschutzes hinunter zu rinnen beginnt, ist die zu bevorzugende Wortwahl: "Ich werde langsam nass."

Bändiger

Die S12, sie ist ja ein Ungetüm. Man merkt das, wenn man im hintersten Wagen gesessen hat und nicht zu den Bussen muss, sondern zur vordersten Unterführung. Man kämpft sich durch all die Menschen, diese Pendlermasse, die da raus will. Man läuft am Zug entlang und staunt über diese Grösse, die man der Gewöhnung wegen oft übersieht, oder aus Ärger über die Enge, über die Unmasse eben. Dann kommt man irgendwann unter der Überdachung vor, in die Abendhelle und auch die Menge lichtet sich, bis man alleine der Lok entlang läuft. Und dann steigt da ein kleiner, schmächtiger Mann aus der Führerkabine und sagt: "Grüezi."

Vergleiche

"Möchtest du aufhören, mit Rauchen?"
Frau Daschwirz schüttelt den Kopf.
"Ich rauche gerne."

"I don't need a nicotine patch, I smoke cigarettes."
Stranger than fiction

Nummer 58

I wish I were a pancake because they're yummy.

Turmbau

Einmal mehr einen Kindheitstraum abgehakt. (Mit Frau Daschwirz und den Dresden Dolls!)

Tutorattenessen

Abwasch

Es war ein gutes Semester.

Sauglatt

Oberglatt

Darf ich vorstellen

"Dein Freund gibt deinen Brüsten wenigstens keine Namen."
"Ach was. Das ist Weihnachten und das ist Geburtstag."

Schweigen.

"Sehr erfreut."

Nutzen der Misanthropie

"Du und behinderte Kinder?"
"Ja, für den Zivildienst halt."
"Randgruppe Nummer zwölf."
"Was?"
"Nichts. Zivildienst also."
"Ja. Also das waren nur körperlich behinderte Kinder, aber das hängt ja zusammmen, mit dem Kognitiven."

L. hält einen kurzen Vortrag über die Bedeutung körperlicher Wahrnehmung für die geistige Entwicklung.

"Sorry, aber: Du und behinderte Kinder?"
"Für mich war das nicht so ein Problem. Die andern fanden das schlimm. Aber ich mag ja auch normale Kinder nicht, darum passt das ganz gut. "
"Du magst überhaupt keine Menschen."
"Ja, eigentlich sollte ich Sozialarbeiter werden."

Tastensachen

Der Jockel, mein Klapprechner, hat jetzt wieder alle Tasten. Aber irgendwie vermisse ich die Löcher, es war eine schöne Analogie. Der Jockel ist nämlich derjenige, der immer alles mitmacht. Klebrige Tasten sprechen für sich, nur mit dem Jockel esse ich Frust. Komme ich erst beim Eindämmern aus dem Bett, habe ich es mit dem Jockel geteilt. Eine Phase der Verzweiflung meinerseits, und der Jockel stürzt sich vom Tisch.
Das Hinken der rechten vorderen Ecke beim Schreiben, die kleine Delle neben dem Apfel, die Einbuchtung auf der Q-Taste; kleine Anzeichen meines Nervenbündeltums. Das ich immer gerne für mich behalten habe. Die fehlenden Tasten aber, das haben alle gesehen. Anfangs habe ich um Diskretion gebeten: "Starrt den Krüppel nicht an." Aber es wird einfach zu offensichtlich. Ganz ehrlich, ich habe mehr als eine Ecke ab.

Sekundär

"Erst mal First Life auf die Reihe kriegen."

Leben. Nichts.

- Friederike Mayröcker


"Penises: They are about this big."

A Webcomic of Romance, Sarcasm, Math, and Language.



Stereotypist for linguists

"a comic written and poorly drawn by john campbell."



"america smells funny"

John Campbell answers questions.



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