Das wird doch
Einen Zettel mit Stichwörtern gefunden, die zu Beiträgen hätten werden sollen: Kettesäge, Latenz, Hosenträger. Keine Ahnung mehr, worauf ich raus wollte. Das meiste, was ich hier reinschreiben will, vergesse ich nämlich. Und manchmal denke ich, wie schade, all die Momente, die ich gerne noch beschrieben hätte. Aber festhalten kann man ja doch nichts.
Ich möchte aber noch anmerken, dass es mir gut geht, mir wird verschiedentlich vorgeworfen, mein Befinden nur hier kundzutun, und ich finde: Immerhin.
Kürzlich bin ich nämlich über die Hardbrücke gelaufen, mit dem Hardbäckereibrötchen in der Hand stehen geblieben, habe mit Okkervil River im Ohr über die Gleise geschaut, und gemerkt, dass das Problem gleichsam die Lösung ist, also: Ich. Man muss das halt auch erst merken. Und dann habe ich im Zug zwischen all den Arbeitern gesessen, musste aber nicht zur Arbeit sondern nach Hause, ein Tutorat über Intertextualität vorbereiten, was ich sehr grossartig finde. Ich arbeite, von den Tutoraten abgesehen, nur noch während den Semesterferien, und das hat mich erst etwas Stolz gekostet, keine richtige Werkstudentin mehr zu sein, aber jeden Tag zur Uni gehen zu können ist das Beste, was mir seit langem passiert ist. Meine Tage sind sehr schön, ich würde sie gerne aufschreiben, aber interessant wäre das nicht: Lesen, mit J. reden, Kaffee, Seminar, mit S. reden, mit C. essen, Seminar, Lesen, Kaffee, Lesen. Und ja, ich bin zum Vergnügen hier.
Ich möchte aber noch anmerken, dass es mir gut geht, mir wird verschiedentlich vorgeworfen, mein Befinden nur hier kundzutun, und ich finde: Immerhin.
Kürzlich bin ich nämlich über die Hardbrücke gelaufen, mit dem Hardbäckereibrötchen in der Hand stehen geblieben, habe mit Okkervil River im Ohr über die Gleise geschaut, und gemerkt, dass das Problem gleichsam die Lösung ist, also: Ich. Man muss das halt auch erst merken. Und dann habe ich im Zug zwischen all den Arbeitern gesessen, musste aber nicht zur Arbeit sondern nach Hause, ein Tutorat über Intertextualität vorbereiten, was ich sehr grossartig finde. Ich arbeite, von den Tutoraten abgesehen, nur noch während den Semesterferien, und das hat mich erst etwas Stolz gekostet, keine richtige Werkstudentin mehr zu sein, aber jeden Tag zur Uni gehen zu können ist das Beste, was mir seit langem passiert ist. Meine Tage sind sehr schön, ich würde sie gerne aufschreiben, aber interessant wäre das nicht: Lesen, mit J. reden, Kaffee, Seminar, mit S. reden, mit C. essen, Seminar, Lesen, Kaffee, Lesen. Und ja, ich bin zum Vergnügen hier.
sarin1a - 15. Okt, 23:14
